Goldimplantate beim Mops – Erfahrungsbericht


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Wir möchten hier einen Leserbrief veröffentlichen, der uns aus aktuellem Anlass zugetragen wurde: Im Folgenden möchten wir die Erfahrungen schildern, die wir mit unserer Mops Hündin Tinkerbell gemacht haben.

Symptome häuften sich

Mops-beim-ArztTinkerbell fing plötzlich an zu lahmen. Bei Spaziergängen und vor allem beim Aufstehen und Hinsetzen hatte sie Schmerzen. Sie humpelte und kam nur langsam vom Sitz in den Stand und umgekehrt.

Tinkerbell ließ sich ihre Schmerzen jedoch kaum anmerken. Beim Spazierengehen tobte sie wie immer und ließ sich nicht bremsen. Doch wenn man sie kennt, wusste man das etwas nicht stimmt und sie Schmerzen hatte. Das Humpeln war mal stärker und mal weniger stark. Nach einem Besuch in der Tierärztlichen Hochschule Hannover stand fest dass sie unter HD leidet. Dazu kommt noch eine Patella Luxation. Tinkerbell ist 5 Jahre alt und in den ersten 4 Jahren hat man davon nichts mitbekommen. Die Lahmheit ist so plötzlich eingetroffen, dass man dachte es handelt sich um einen Bänderriss oder ähnliches. Doch die Diagnose HD (Hüftdysplasie) schockte uns.

Eine Operation ist beim Mops risikoreich

Der Rat der Tierärzlichen Hochschule war, erst einmal abwarten und wenn es nicht mehr geht ,dann operieren. Die Ärztin sagte uns, die OP beim Mops sei zu risikoreich und daher sollte man es vermeiden. Wenn es soweit ist, dann gäbe es viele Möglichkeiten, von der Zementierung des Hüftgelenkts und das Abtrennen des Oberschenkelkopfes bis hin zu einem künstlichen Hüftgelenk. Doch einfach warten ohne nichts zu tun kam für uns nicht in Frage. Tinkerbell bekam immer mehr Probleme beim Aufstehen und Hinsetzen so dass irgendetwas geschehen musste.

Durch eine ausführliche Recherche im Internet kamen wir auf das Thema Goldimplantation und Dr. Schweda. Anfangs allerdings noch skeptisch der Methode gegenüber machten wir einen Termin zur Beratung bei Dr. Schweda. Dieser nahm sich dann eine Stunde Zeit um Tinkerbell ausführlich zu untersuchen und uns zu beraten. Wir fühlten uns gut aufgehoben und sehr gut beraten. Der Grund warum wir uns vor allem für die Goldimplantation entschieden haben, war das geringe Risiko. Die Narkose ist nur ganz schwach und die Operation ist im Vergleich zu den sehr invasiven Alternativen kein großes Risiko.

Es wird nichts an den Knochen gemacht, was später nicht wieder rückgängig zu machen ist. Somit war klar, dass wir zunächst die Goldimplantation ausprobieren und wenn dies nichts bringen sollte kann man immernoch zu härteren Methoden greifen, jedoch sollte es doch ein Versuch wert sein.

Die Operation ist gekommen

Der Tag der Goldimplantation war gekommen und nachdem wir bei Verabreichung der Narkose dabei sein konnten, durften wir sie eine Stunde später wieder abholen. Als wir kamen, kam sie uns leicht entgegen und war schon wieder ganz fit. Ein wenig taumelnt lief sie noch, doch sie freute sich uns zu sehen und war munter. Tagsüber schlief sie dann, und abends ging es ganz normal zum nächsten Spaziergang.

Von Anfang an durfte man sie normal belasten. Die Wunden waren kaum zu sehen, Beidseitig waren winzige Einstiche, die jedoch kaum aufgefallen sind. Zu unserem großen Erstaunen, merkte man schon am Abend eine deutliche Verbesserung. Tinkerbell setzte sich plötzlich ganz schnell hin und konnte schnell wieder aufstehen. Mühelos geschah etwas was zuvor nur unter Schmerzen möglich war. Auch die Lahmheit wurde immer wendiger. Nun ist es zwei Monate her und die Goldimplantation kann als vollen Erfolg angesehen werden. Leider hat sie immernoch Probleme mit ihrer Kniescheibe, da diese immer wieder rausspringt. Eine Operation wird sie hier noch haben müssen, doch danach ist hoffentlich alles wieder in Ordnung und Tinkerbell kann ihr munteres Hundeleben mit all ihrer Lebensfreude gesund zu Ende führen.

Mops Pfote dankt für diesen ausführlichen Leserbrief!

Tipp: Lesen Sie hierzu auch den Beitrag: Mops hat Hüftdysplasie.